Seifen aus Japan – von Keiko Takahashi – BOTANICO – takesumi (bomboo) und Rose-Geranium Soap

Ein Brief hat uns erreicht. Ein Brief von ganz weit weg, aus Japan, von Keiko Takahashi, einer japanischen Seifensiederin. Ein sehr schöner Brief, auf ganz zartem Papier geschrieben – nachdem der Text vorher mit einem automatischen Translator übersetzt worden ist – handschriftlich (was für eine große Mühe), in einem schönen Umschlag, mit zwei Seifen. Vielen Dank!

Und obwohl ich sogar etwas japanische Verwandschaft zu meiner Familie zählen kann und die Übersetzung eines Textes kein Problem wäre, haben wir uns über diesen Brief sehr gefreut. Es ist recht lustig, wenn man einen automatisch übersetzten Text zu lesen bekommt, manchmal muß man etwas raten, um den Sinn zu verstehen und einiges bleibt einfach unverständlich, und trotzdem ist es gut zu wissen, daß die Seifenherstellung überall auf der Welt mit Freude und viel Liebe zum Detaile betrieben wird.

Es mag sein, daß gerade die große Entfernung neugierig auf den Inhalt macht, zwei wunderschön verpackte Seifen – einmal Bamboo und einmal Rose&Geranium -, dazu die fremden Schriftzeichen und natürlich auch die freundliche Geste, die lieben Worte. Doch im Grunde genommen haben wir uns alleine schon über den Kontakt gefreut, was schließlich auch heißt, daß man uns in Japan kennt. Genau solche Dinge machen die Welt für einen irgendwie größer. Deshalb stellen wir hier, auf unserem Seifenblog, die Seifen von Keiko Takahashi vor. Bomboo werden wir benutzen und Rose&Geranium werden wir in unserer Seifensammlung ausstellen.

Hier die Vorderseiten der beiden Seifenverpackungen.

Und hier die Rückseiten der beiden Seifenverpackungen.

Ausgepackt haben wir TAKESUMI (Bamboo Soap). Wie uns scheint, eine Seife ohne Parfum, fast schwarz, mit dem eingestempelten Namenszug camelliacamellia. Morgen werden wir die Seife zum duschen benutzen.

Die Seife fühlt sich ausgesprochen fest an, was für uns ein wichtiges Kriterium für gute Seifenrezepte ist; zu weich sollten Seifen nicht sein. Man merkt deutlich, daß sie rückfettend ist (nicht zu viel und nicht zu wenig) und sie sieht sehr schön aus. Bei der Benutzung schäumt sie nur wenig, weil sie vielleicht zu einem Großteil aus Olivenöl besteht. Sie hinterläßt ein angenehmes Hautgefühl. Einfach, schlicht und trotzdem mit einem hohen Wiedererkennungswert: CAMELLIA CAMELLIA.

Vielen Dank und für alle die es interessiert: In Japan heißt Seife Sekken.

Und hier die Internetseite von Takahashi Keiko aus Japan: BOTANICO

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